No Billag-Initiative bedeutet das Ende des regionalen Service Public

Bild: Mark Balsiger

Regionalfernsehsender und Regionalradios ausserhalb der grossen Agglomerationen lassen sich im Durchschnitt lediglich zu 50 Prozent aus dem Markt finanzieren. Die Annahme der No Billag-Initiative würde bei einem Grossteil der 34 konzessionierten regionalen Radio- und Fernsehsendern mit Gebührenanteil zum Sendeschluss führen. In einer gemeinsamen Medienkonferenz haben die privaten Radio- und Fernsehverbände insbesondere vor einem Kahlschlag in der Westschweiz, dem Tessin sowie in den Berg- und Randregionen gewarnt. Auch in den anderen Regionen der Schweiz wäre bei einem Wegfall der Gebühren ein regionaler Service Public in der heutigen Form nicht annähernd aufrecht zu erhalten. Um der BEvölkerung die Gelegenheit zu bieten, sich direkt zu informieren, werden ein grosser Teil der Sender am 3. Februar ihre Türen für einen «Studiotag» öffnen.

Medienmitteilung in Deutsch

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Stellungnahme der Unikom-Radios